Handels- und Gesellschaftsrecht

Das Handelsrecht gilt vor allem für Kaufleute, Industrie und Handwerk. Es gilt als "Sonderprivatrecht der Kaufleute", da sich das häufig maßgebliche Handelsgesetzbuch mit den gewerbetreibenden Kaufleuten beschäftigt.

 

Das Handelsrecht ist nur einschlägig, wenn die Kaufmannseigenschaft im Sinne des § 1 HGB vorliegt. Ein Handelsgewerbe ist in der Regel ein Gewerbebetrieb, der nach Art und Umfang eine selbstständige kaufmännische Einrichtung erfordert, planmäßig erfolgt und eine auf Dauer angelegte und erlaubte Tätigkeit darstellt. In diesem Zusammenhang ist insbesondere das Gesellschaftsrecht hervorzuheben. Eine Gesellschaft im weiten Sinne ist grundsätzlich der Zusammenschluss mehrerer Personen durch einen Gesellschaftsvertrag. Differenziert wird zwischen Personengesellschaften (z.B. GbR, Offene Handelsgesellschaft (OHG), Kommanditgesellschaft) und den Kapitalgesellschaften (GmbH, Aktiengesellschaft).

 

Die Gesellschaftsformen unterscheiden sich im einzelnen hinsichtlich der Rechtsträgereigenschaft, die Vertretungsverhältnisse, Auflösungsbestimmungen, Mindesteinlagen und vielen weiteren Aspekten. Jede Gesellschaftsform bietet für den jeweils angestrebten Zweck Vor- und Nachteile und eine Vielzahl zu beachtender Besonderheiten. Daher ist der juristische Beratungsbedarf im Handels- und Gesellschaftsrecht hoch.


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